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Seenotretter suchen neuen Bootsnamen im OoH

Aussenwerbung

"Die Seenotretter" sind die deutsche nichtstaatliche Seenotrettungsorganisation, die für den Such- und Rettungsdienst bei Seenotfällen im deutschen Teil der Nord- und Ostsee zuständig ist. Für diese Aufgabe werden 59 Rettungsboote unterschiedlicher Größe auf 55 Stationen eingesetzt.

Aufgabe und Ziel der Kampagne

In dieser Pro-Bono-Kampagne wurde ein Name für das Tochterboot des neuen Seenotrettungskreuzers HAMBURG für Borkum gesucht. Über einen Namenswettbewerb sollte entschieden werden, nach welchem Hamburger Stadtteil das Boot benannt werden soll. Zur Teilnahme wurden alle Hamburger und Freunde der Hansestadt eingeladen.

Die Umsetzung

OoH-Medien: Belegung von dCLB und DCN an Hamburger Standorten, die Motivbelegung erfolgte in Abhängigkeit vom jeweiligen Umfeld und Stadtteil.

Mit der Aktion „Spendemanöver: Hamburg wird Seenotretter“ riefen die Seenotretter im Rahmen dieses Wettbewerbs alle Einwohner und Freunde Hamburgs auf, sich an der Finanzierung des Neubaus für die Station Borkum zu beteiligen.

Wer sich dafür auf der Aktionswebsite registrierte, nahm automatisch an einer Verlosung teil.

Gewinne waren, je zwei Karten für die ausverkaufte Benefiz-Matinee zugunsten der Seenotretter in der Elbphilharmonie am Tag der Taufe der HAMBURG sowie zehn „Klangschiffchen“ (hochwertige Bluetooth-Lautsprecher in Form der bekannten Sammelschiffchen).

Der Siegername wurde am Tag der öffentlichen Taufe am 19. April im Traditionsschiffhafen an der Elbphilharmonie verkündet.

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Das Ergebnis

Rund 20.000 Hamburger halfen mit regelmäßigen Spenden und knapp 900 Sammelschiffchen. Ab einer Spende in Höhe von 5.000 Euro fährt der eigene Name, der eines Unternehmens oder eines Menschen, der besonders geehrt werden soll, auf einer Danktafel an Bord der HAMBURG mit.

Durchgesetzt hat sich letztendlich der Name "St. Pauli", das Boot ist seitdem unter diesem Namen im Dienst.

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