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Die Potenziale von Mobile-Werbung

Aussenwerbung

Mobilität schafft Mehrwert. Das gilt in erster Linie für alle Nutzer mobiler Endgeräte – also vorrangig Smartphones aber auch Tablets – und es ist ebenso wahr für alle Werbetreibenden. Denn gerade Smartphones sind nicht einfach nur intelligente Telefone, die man überall hin mitnimmt. Es sind vielmehr auch Shopping-Helfer, Angebotsfinder, Navigatoren und Kommunikationsalleskönner. Über mobile Endgeräte nutzen wir Apps, um mithilfe dieser kleinen smarten Anwendungen komfortabel zu kommunizieren (meistens sogar kostenlos), unsere Social-Media-Accounts zu checken oder selbst etwas zu posten, in Online-Shops zu surfen oder gar zu shoppen und nicht zuletzt auch, um unser Lieblings-Game zu spielen – egal, wo wir uns gerade befinden.

Im Schnitt verbringen wir 130 Minuten pro Tag damit, mobil im Internet zu surfen, so der Media Consumption Forecasts 2019 der Mediaagentur Zenith. Das ist ein Plus von 13 Prozent gegenüber 2015 und bis 2021 wird die mobile Internet-Nutzung etwas mehr als ein Drittel (31 Prozent) der weltweiten Mediennutzung ausmachen. Andere Experten erwarten sogar, dass die mobile Nutzung des Internets und seiner Angebote sich noch schneller an die Gesamtnutzung annähern wird. Oder anders gesagt: Bald wird es so sein, dass wir – wenn wir online gehen – dies nur noch mobil machen. Das wiederum bei steigendem Datenvolumen. Nicht zuletzt auch, weil die mobile Videonutzung zunimmt.

Der Anstieg der mobilen Nutzung des Internets ist dabei nicht nur bei den Millennials oder der Generation X zu verorten. Nein, auch die älteren Nutzergruppen greifen immer öfter und regelmäßiger zum Smartphone, um von unterwegs aber auch von zu Hause aus im Netz zu surfen, Apps zu nutzen oder via Messenger-Dienste zu kommunizieren.

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(Quelle: Initiative D21 DIGITAL INDEX 2018/2019)

Potentiale und Grenzen von Mobile

Je breiter die Mobile-Nutzung wird und je mehr Menschen jeglichen Alters und mit unterschiedlichen Interessen vor allem ihr Smartphone aber mitunter auch ein Tablet als Zugang zum World Wide Web und den dort befindlichen unendlichen Angeboten und Möglichkeiten nutzen, desto größer werden auch die Chancen für Advertiser, Brands und Produkte, Nutzer des mobilen Internets zu Interessenten, Konsumenten und Kunden zu machen. Denn aktuell sind die Chancen, die der mobile Zugang ins Netz bietet, längst nicht ausgeschöpft. Seien es Angebote für das mobile Bezahlen (per App oder mit NFC für kontaktlose Transaktionen), das Online-Shopping an sich, In-App-Käufe oder Käufe direkt aus den Social-Media-Accounts oder auch Anwendungen aus dem Bereich der Virtual oder Augmented Reality: Die Nutzungs- und Monetarisierungspotentiale sind mindestens so riesig , wie die genutzten Anwendungen vielfältig sind.

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(Quelle: Initiative D21 DIGITAL INDEX 2018/2019)

Allein der Markt für Mobile Games legte laut Daten von Sensor Tower, einem Spezialisten für App-Analysen, im ersten Halbjahr 2019 wieder mächtig zu – und zwar um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt lagen die Ausgaben für Games-Apps bei 29,6 Milliarden US-Dollar. In Apples App Store blieben dabei 17,6 Milliarden und in Googles Play Store 12 Milliarden US-Dollar hängen.

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(Quelle: Sensor Tower)

Doch stehen und fallen die Chancen andererseits auch mit der Quantität und Qualität der verfügbaren Netze, Anbieter und Technologien. Stichwörter wie 5G fallen in diesem Zusammenhang häufig wie Funkfrequenzen, WLAN oder Hotspots. Schließlich wollen sowohl Nutzer von eher datenintensiven Anwendungen (beispielsweise Streamings) als auch User, die mehr auf Messenger-Dienste, Surfen oder Social Media setzen und damit sparsamer in Sachen Datenvolumen unterwegs sind, ihre Mobilität eben auch für den schnellen und unterbrechungsfreien Zugang zum Internet nutzen können – und zwar in einer Gigabit-Geschwindigkeit und am liebsten überall.

Letztlich weisen die Entwicklungen hin zu Echtzeit-Anwendungen. Dafür wiederum müssen Nutzer aber auch die passenden kompatiblen mobilen Endgeräte besitzen. Und Advertiser, Brands und Unternehmen die richtige Strategie.

Die Mischung macht's: Mobile und Out-of-Home

Mobile ist auf dem Vor- und Durchmarsch. Und auf dem Siegeszug sowieso. Wenn die mobile Internetnutzung dazu aber noch auf einen weiteren Draußen-Champion trifft – sprich: Out-of-Home (OoH) und Digital-Out-of-Home (DOoH) –, kann diese Begegnung beiden Seiten zu noch mehr Erfolg verhelfen. Denn urban lebende Menschen sind unterwegs entscheidungs­freudiger denn je und können dank der mobilen Devices unterwegs spontan auf Werbeimpulse von OoH reagieren. Das zeigt der Mobilitäts-Aktivitäts-Index:

  • OoH inspiriert: Jedem Vierten gefällt es Inspiration durch Out-of-Home zu erhalten
  • OoH triggert Mobile: 35 Prozent sehen Out-of-Home als Anregung für die mobile Produktsuche
  • OoH drives sales: 29 Prozent haben im Internet bestellt, nachdem OoH-Werbung wahrgenommen wurde

Wenn die unterschiedlichen technischen und kreativen Möglichkeiten der beiden Medien barrierefrei genutzt werden, kann die Out-of-Home-Kampagne durch Mobile Werbung sinnvoll verlängert und interaktiv gestaltet werden. Die Kunst dabei ist es, die kreativen und technischen Spezifika der beiden Medienkanäle zu nutzen, dabei aber eine einheitliche Markenbotschaft und Kampagnenwahrnehmung zu gewährleisten.

Werden OoH und Mobile in diesem Sinne gemeinsam geplant und eingesetzt, können reichweitenstarke, inspirierende Kampagnen und emotionale, aktivierende Markenerlebnisse von großer Relevanz für Zielgruppen geschaffen werden.

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