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Nielsenauswertung Q1-Q3 2018

Aussenwerbung

Nielsen gilt als globaler Marktführer im Bereich Information und Marktforschung und hilft Unternehmen ihre Konsumenten und deren Verhalten zu verstehen. Das Unternehmen misst, was Konsumenten sich anschauen (Watch-Bereich). Zum Beispiel Werbung oder Programme und was sie kaufen (Buy-Bereich). Beispielsweise Marken und Produkte.

Jüngst veröffentlichte Nielsen aktuelle Zahlen des deutschen Werbemarktes für den Zeitraum Januar bis September 2018. Wir haben uns die Ergebnisse einmal angeschaut und die wichtigsten Kennzahlen, vor allem für den Out-of-Home-Markt, für Euch aufbereitet.

Der deutsche Werbemarkt

Der Werbemarkt wuchs um 0,7 Prozent in den ersten neun Monaten und weist somit einen Bruttoumsatz von 22 Milliarden Euro aus. Die drei größten Spender im Markt sind Procter & Gamble, Ferrero und L'Oreal. Aber auch Mediamarkt-Saturn, Kaufland und Telefonica Germany trugen ordentlich zum Marktwachstum bei. Allerdings haben die Telekom, Beiersdorf und Unilever ihre Ausgaben im Vergleich zu 2017 deutlich reduziert.

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Der deutsche Ouf-of-Home-Markt

Das größte Wachstum innerhalb der Mediaklassen weißt weiterhin Online mit 5,6 Prozent auf, aber auch Radio und TV wachsen beständig, wenn auch deutlich geringer als im Vorjahr. Das Medium Out-of-Home konnte seinen Marktanteil von 7,1 Prozent gegenüber anderen Medien verteidigen. Dennoch wurde im Vorjahresvergleich weniger Werbebudget in Out-of-Home investiert, weshalb der Bruttoumsatz um 1,9 Prozent auf ca. 1,56 Milliarden Euro sank.

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Out-of-Home-Medien im Vergleich

Die Aufteilung zwischen den analogen und digitalen Out-of-Home-Umsätzen hat sich nicht verändert und liegt stabil bei 76 respektive 24 Prozent. Umsatzstärkste Medienuntergruppe im Bereich Plakat sind die City-Light-Poster mit einem Anteil von 43 Prozent, gefolgt von der Großfläche mit 32 Prozent und den City-Light-Boards mit 17 Prozent.

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Wir sind gespannt, wie sich der Markt im letzten Quartal des Jahres entwickeln wird und ob die großen Spender doch noch einmal tief in die Tasche der Werbebudgets greifen, um das Weihnachtsgeschäft auszunutzen.

Autor: NF

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