Blickwinkel

007 da kommt etwas auf uns zu!

Kinowerbung

Die Spannung wächst von Woche zu Woche: Die Fans des britischen Geheimagenten James Bond können den Start von „Keine Zeit zu sterben“ kaum erwarten. Flankiert und zusätzlich gesteigert wird das Fieber vor dem Kinostart am 2. April 2020 wieder mal von zahlreichen Markenauftritten, die sich als 007-Werbepartner den Hype um den berühmtesten Agenten der Filmgeschichte zunutze machen. Stoff für spannende Bewegtbildwerbung bieten die James-Bond-Kinoblockbuster ja seit jeher.

Einmal James Bond, immer James Bond

Bereits zu Jahresbeginn eröffnete Markenpartner Heineken (übrigens bereits seit acht Bond-Filmen offizieller Partner) das vielstimmige Storytelling-Konzert rund um den neuen 007-Thriller. Der 120-Sekünder der Biermarke mit dem Titel „Daniel Craig vs James Bond“ zeigt den Hauptdarsteller, der beim Relaxen im Urlaub in Italien ganz unerwartet und unfreiwillig einen Bond-mäßigen Auftritt hinlegen muss, um seinen Reisepass wiederzubekommen, den er im Taxi vergessen hat. Als Belohnung nach diesem anstrengenden Einsatz gibt es natürlich keinen Martini, sondern eine Flasche kühles Heineken. Die augenzwinkernde Botschaft des Spots – auch in Anspielung darauf, dass „Keine Zeit zu sterben“ die letzte 007-Rolle von Daniel Craig sein wird: „Einmal James Bond, immer James Bond“.

Das gewaltige Momentum des 007-Blockbusters nutzt auch die Swatch Group, seit vielen Jahren mit ihrer Marke Omega bereits Partner und Ausstatter von James Bond. Rechtzeitig zum Start von „Keine Zeit zu sterben“ bringt der Uhrenhersteller nun auch unter der Marke Swatch eine 007-Kollektion auf dem Markt. Inspiriert sind die Uhren und ihr Werbeauftritt von diversen Originalplakaten und Eröffnungssequenzen von James-Bond-Klassikern wie „007 jagt Dr. No“, „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“, „Moonraker – streng geheim“, „Lizenz zum Töten“, „Die Welt ist nicht genug“ und „Casino Royale“.

Werbe-Boom im 007-Rausch hat Tradition

Dass sich Markenpartner die allgemeine 007-Begeisterung auch für ihre Kampagnen zunutze machen, hat eine lange Tradition. So warb im zeitlichen Umfeld des letzten James-Bond-Films „Spectre“ (2012) Sony für eine Kamera – mit der englischen Schauspielerin Naomie Harris, die damals wie heute im Film Miss Moneypenny verkörpert. Das damalige Bond-Girl, die mexikanisch-amerikanische Schauspielerin Stephanie Sigman, trat zeitgleich in einem Bewegtbildspot auf – als Testimonial für die polnische Wodka-Marke Belvedere.

Viele der 007-Markenpartner bauen seit jeher ihre komplette Marketingstrategien auf dem kostspieligen Engagement auf und nutzen die hohe Aufmerksamkeit über die Bond-Welt hinaus. Bei „Spectre“ (2015) waren übrigens 13 Markenpartner mit im Boot, neben Heineken waren dies Sony, Aston Martin, Belvedere, Jaguar, Bollinger, Gillette, Omega, Land Rover, Tom Ford, MAC Cosmetics, Globe-Trotter und der britische Tourismuswerbeverband Visit Britain.

Indes: Das Fieber zum neuesten 007-Film hat gerade erst begonnen. Und so dürfen wir gespannt sein, welche Marken sich in den kommenden Wochen ebenfalls mit einem actiongeladenen Werbeauftritt im Stile des legendären britischen Geheimagenten empfehlen und einen eindrucksvollen und wirkungsstarken Auftritt bei den Bond-Fans hinlegen werden.

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