Blickwinkel

Beeindruckendes, aber unnützes Kinowissen

Kinowerbung

Wusstet ihr eigentlich, …

  • ... dass die britische Kult-Satire „Das Leben des Brian“ zum 40. Jubiläum noch einmal auf die große Kinoleinwand kommt? Zur Zeit seines Erscheinens 1979 noch hochkontrovers diskutiert und in einigen Ländern sogar verboten, wird der Monty-Python-Film heute als eine der besten Komödien aller Zeiten gefeiert. Am 18. April 2019 können sich Fans noch einmal an dem Kult-Streifen erfreuen, denn passend zur Jubiläumsfeier nehmen Kinos weltweit „Das Leben des Brian“ ins Programm. In Deutschland wird vielfach sogar die nicht-remastered, in herrlicher Standard-Definition vorliegende deutsche Fassung präsentiert.

  • … dass die Verfilmung „After Passion“ (Kinostart: 11. April) auf der erfolgreichen ‚After‘-Buchreihe von Anna Todd basiert? Die damals 24-jährige Anna Todd war in One Direction-Sänger Harry Styles verschossen und schrieb die Geschichte als Fan-Fiction auf der E-Book-Plattform Wattpad, einer Social-Media-Plattform für Autoren und Leser. Die ‚After‘-Buchserie hat sich zur meistgelesenen Reihe der Plattform entwickelt und ist international übersetzt worden. Auch in Deutschland wurden die Bücher 2015 vom Heyne-Verlag im Abstand von wenigen Monaten veröffentlicht und hielten sich wochenlang in den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste.
  • ... dass Star-Regisseur Ridley Scott („Gladiator“, „Alien“, „Blade Runner“) für die Luxusmarke Hennessy den Kurzfilm „The Seven Worlds“ produziert hat? Der Film ist die kreative Auslegung jener sieben Geschmacksnoten, die als Veranschaulichung des Geschmacks und des Gefühls, das Hennessy X.O. vermittelt, beschrieben werden, wie zum Beispiel süße Noten, steigende Hitze, würziger Abgang oder Schokoladenlaune. Die sieben Noten werden als individuelle Welten vorgestellt und vom legendären Filmemacher durch außergewöhnliche Naturbeschreibungen zum Leben erweckt. Ob sich der Film in der Zukunft oder Vergangenheit abspielt, in der Realität oder in einer Traumwelt überlässt Scott der Fantasie des Betrachters.

  • … dass „Avengers: Infinity War“ (2018) der erste Film war, der vollständig auf digitalen 2D-IMAX-Kameras gedreht wurde? Das gleiche gilt auch für „Avengers: Endgame“, der am 25. April in den deutschen Kinos startet. Damit sind die beiden Avengers-Abenteuer die ersten Hollywood-Filme, die vollständig in IMAX in einem exklusiven, matten Seitenverhältnis von 1,9:1 gedreht wurden.
  • … dass der Tod in einem Marvel-Sequel nicht gleich das Ende der Leinwandkarriere bedeutet? Nachdem Peter Parker in den Armen von Tony Stark am Ende von „Avengers: Infinity War“ stirbt, ist er in „Spider-Man: Far from home“ (Kinostart: 1. Juli) wieder quicklebendig, was unter den Kinofans einerseits für viel Hohn und Spott sorgt, aber andererseits auch die Hoffnung nährt, dass sich Tony Parker in „Avengers: Endgame“ möglicherweise selbst opfert, um seinen Schützling Peter Parker zurück ins Reich der Lebenden zu holen.
  • ... dass US-Unterhaltungsriese Walt Disney für 71,3 Milliarden Dollar große Teile des Rivalen 21st Century Fox übernommen hat? Durch die Übernahme schluckt Disney unter anderem das legendäre Filmstudio 20th Century sowie diverse Fernsehsender von Fox und Beteiligungen am Star-India-Netzwerk und am Streaming-Dienst Hulu. Damit rüstet sich der Hollywood-Gigant nicht zuletzt für seinen geplanten Angriff auf Netflix im boomenden Markt für Online-Fernsehdienste.
  • … dass Michael „Bully“ Herbigs Erfolgsthriller „Ballon“ am 25. Juni mit dem „Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke“ ausgezeichnet wird? Die Flucht zweier Familien aus der DDR, die 1979 zu acht in einer winzigen Gondel in 2.000 Metern Höhe über die deutsch-deutsche Grenze geflohen sind, jährt sich im September zum vierzigsten Mal. Basierend auf dieser wahren Geschichte, hat Michael Herbig einen bewegenden Film realisiert, der 30 Jahre nach dem Mauerfall die Freiheit feiert. „Ballon“ hat bereits 850.000 Kinozuschauer in den Bann gezogen und ist auch international gefeiert. Mit dem Preis des Bernhard-Wicki-Gedächtnis-Fonds werden künstlerisch wertvolle Filme mit einer humanistischen, gesellschaftspolitischen Dimension geehrt.
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