Blickwinkel

Unnützes Kinowissen

Kinowerbung

Wusstet ihr eigentlich, …

  • … dass Filmriese Warner Bros. Kinofilme aus dem hohen Norden Deutschlands mit einer Million Euro fördert? Die deutsche Tochter des US-Konzerns mit Sitz in Hamburg will zunächst bis 2022 jedes Jahr eine Million Euro in den Etat der Landesfilmförderung von Hamburg und Schleswig-Holstein einzahlen. Um den Nachwuchs der Kinobranche zu unterstützen, werden 250.000 Euro davon laut Aussagen des Unternehmens in Nachwuchsprojekte vergeben.
  • … dass sich der Strombedarf für die Leinwand-Projektionen des Oscar-prämierten „Joker“ in Deutschlands Kinos auf rund 0,07 Kilowattstunden (kWh) pro Besucher beliefen? Der Energieanbieter E.ON hat anlässlich der Film-Preisverleihung den Energie-Check gemacht und interessante Zahlen, Daten und Fakten zu den Oscars zusammengetragen. Mit mehr als vier Millionen Zuschauern war die Comicverfilmung 2019 in den deutschen Kinos einer der erfolgreichsten Filme. Die rund 0,07 kWh pro Besucher entsprechen rund fünf Smartphone-Ladungen. Der Energiebedarf für die Popcorn-Produktion pro „Joker“-Zuschauer lag bei 0,01 kWh. Den Berechnungen zufolge ist übrigens Filme auf dem Smartphone zu streamen die energiesparendste Methode, gefolgt von Kino, Laptop-Streaming und TV-Streaming.
  • … dass sich die FC Bayern-Fußballstars David Alaba und Kingsley Coman im Vorfeld des Kinostarts von „Bad Boys for Life“ ein amüsantes Song-Battle mit den beiden Hauptdarstellern Will Smith und Martin Lawrence geliefert haben? Auf Instagram hatten die beiden Fußballer zu einer Abstimmung darüber aufgerufen, wer die besseren „Bad Boys“ sind: die beiden Bayern-Kicker oder das eingespielte Hollywood-Duo Will Smith und Martin Lawrence. Es ging vor allem um die Gesangskünste der Duellanten: Während Alaba und Coman „Bad Boys“ von Inner Circle sangen, versuchten sich die beiden US-Schauspieler an der FC-Bayern-Hymne „Stern des Südens“ – auf Deutsch wohlgemerkt. Ob sie auf dem roten Teppich der Deutschlandpremiere miteinander sangen, ist nicht überliefert, aber dort trafen sich alle vier „Sänger“ persönlich.

  • … dass das „Lumos – Lichtspiel & Lounge“ in Nidda zu Deutschlands Lieblingskino 2019 gewählt wurde? Mehr als 62.000 Kinofans hatten in der von moviepilot.de initiierten Aktion über die 100 besten Kinos des Landes abgestimmt. Gewählt wurde das Gewinnerkino basierend auf den abgegebenen Stimmen sowie den Bewerbungen mit dem Fokus Soziales Engagement“, die von den Top-100-Kinos eingereicht werden konnten. „Erfolg erzielt das Lieblingskino 2019 durch eine vielfältige lokale Vernetzung. Die Betreiber setzen auf Kino als soziales Zentrum, welches trotz der kurzen Zeit seines Bestehens aus der Region nicht mehr wegzudenken ist. Eine lebendige Verbindung zu allen Ziel- und Altersgruppen sowie ein starkes Engagement für die eigenen Mitarbeiter zeigt: Mit sozialer Leidenschaft wird hier der Ort Kino gestärkt“, heißt es in der Begründung der Fachjury. Auf welche einzigartige, familiäre Atmosphäre und liebevollen Details das „Lieblingskino 2019“ setzt, seht ihr bei Instagram.
  • … dass das von Marc-Uwe Kling gesprochene Hörbuch der „Känguru-Chroniken“ nun bereits sensationelle 1 Millionen Mal verkauft worden ist – und seit 2012 nicht nur das meistverkaufte Erwachsenen-Hörbuch ist, sondern seitdem auch immer in den Top 5 der Spiegel-Bestsellerliste zu finden ist? Zum Kinostart von „Die Känguru-Chroniken“ geht Marc-Uwe Kling, Schöpfer der Bestsellerbücher mit dem kommunistischen Känguru, auf exklusive Lese-Kino-Tour. Ab dem 4. März liest Kling in ausgewählten Kinos vor Filmbeginn aus seinem gleichnamigen Bestseller. Tickets für die Vorstellungen gibt es direkt bei den beteiligten Kinos. Eine Übersicht ist hier zu finden.
  • … dass der britische Schauspieler Jeremy Irons Vorsitzender der Wettbewerbsjury bei der 70. Berlinale (20. Februar bis 1. März 2020) ist? Das Jubiläum der Berlinale wurde übrigens auf ihren Plakaten in grafischer Optik und ohne großen Bären beworben. Das Hauptmotiv ist in Gelb gehalten und zeigt ein großes „B“ über dem die Zahl 70 liegt, passend zur 70. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele Berlin, einem der wichtigsten Filmfestivals der Welt.
  • … dass der Superman-Umhang, den Christopher Reeve im ersten „Superman“-Film von 1979 getragen hatte, für rund 194.000 Dollar (174.000 Euro) bei einer Auktion in Los Angeles versteigert wurde? Reeves trug beim Dreh der Comic-Verfilmung zwar insgesamt sechs Umhänge. Der Umhang, der jetzt unter den Hammer kam, soll laut dem Auktionshaus Julien’s Auctions aber der erste gewesen sein.
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