Blickwinkel

Was ihr noch nicht wusstet: unser unnützes Kinowissen

Kinowerbung

Wusstet ihr eigentlich, …

  • … dass moviepilot.de bereits zum dritten Mal die 100 beliebtesten Kinos des Landes gesucht hat? 62.519 Kinofans haben sich an der Onlinewahl beteiligt und aus über 1.600 Kinos die Top 100 liebsten Kinos Deutschlands gewählt. Jetzt sind die Kinos selbst dran und können sich bei der Fachjury um den Titel „Deutschlands Lieblingskino 2019“ bewerben. Das Gewinnerkino wird kommenden Januar im Rahmen der Münchner Filmwoche präsentiert. Unter den Top 100-Kinos befinden sich vom kleinen Programmkino bis zum Multiplex alle Formen der Leinwand-Unterhaltung. Ihr wollt wissen, ob Euer Lieblingskino dabei ist? Dann einfach hier klicken.
  • … dass die größte US-Kinokette AMC Theatres ins Streaminggeschäft einsteigt und einen Digitalservice mit dem Namen AMC Theatres On Demand gelauncht hat? Angeboten werden zum Kauf oder zur Ausleihe rund 2.000 Filme, und zwar nachdem ihre Spielzeit in den Kinos ausgelaufen ist. Wie die New York Times berichtet, konnte AMC hierfür entsprechende Vereinbarungen mit den Hollywood-Studios Disney, Warner Bros., Universal, Sony und Paramount abschließen, und das nicht nur für aktuelle, sondern auch für ältere Titel aus den jeweiligen Studio-Archiven.
  • … dass der Kinostart von „Joker“ sogar das FBI auf den Plan gerufen hat? Der Hollywood-Blockbuster erzählt, wie aus dem gescheiterten Stand-up-Komiker (Joaquin Phoenix) der teuflische Bösewicht aus den Batman-Comics wird, ein Mann voller Hass auf die Welt, der schließlich Amok läuft. Kaum hatte der Film den Goldenen Löwen beim Filmfestival in Venedig gewonnen, meldeten sich in den USA besorgte Eltern zu Wort, die 2012 in Aurora ihre Kinder verloren hatten, als ein Amokschütze während einer „The Dark Knight Rises“-Vorstellung wahllos ins Publikum geschossen hatte. Als „Joker“ in den USA startete, riet das FBI deshalb zu verstärkter Polizeipräsenz in den Lichtspielhäusern. Die kontroversen Diskussionen haben dem Film nicht geschadet: Allein in den USA spielte „Joker“ in der ersten Woche 93,5 Millionen Dollar ein. Auch in Deutschland legte der Film einen fulminanten Start hin: 835.000 sahen „Joker“ am ersten Wochenende, inklusive Previews waren es sogar bereits 925.000 bis 950.000.
  • … dass James Bond seinen Martini zwar stets geschüttelt und nicht gerührt trinkt, ansonsten aber seit 40 Jahren auf Champagner aus dem Hause Bollinger setzt? 1979 hatte Bollinger den ersten Auftritt im Film „Moonraker“ und wurde fortan der offizielle Champagner des berühmten britischen Geheimagenten. Zur Feier des 40-jährigen Jubiläums hat Designer Eric Berthes das Moonraker Space Shuttle neu erdacht. Aus Zinn und Holzfurnier gefertigt, beherbergt es einen Eisbehälter aus Saint Louis-Kristallglas und eine Bollinger 2007 Magnum, der Bond-Jahrgang schlechthin. Die Spezial-Edition gibt es in einer limitierten Auflage von 407 Exemplaren zu einem Verkaufspreis von 4.500 Britischen Pfund. (5.220 Euro) Wem das zu teuer ist, kann alternativ auf den Bollinger 007 Limited Edition Millésimé 2011 setzen, einen vom Bond-Universum inspirierten Wein. Die Zahl „25“, zusammengestellt aus den Titeln vergangener Filme, ziert die pechschwarze 75-cl-Flasche, die bereits für 150 Pfund (174 Euro) zu haben ist.
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  • … dass sich am 20. Oktober 2019 bundesweit 3.341 Kinobesucher vor der Vorstellung von „Ich war noch niemals in New York“ zum Kaffeeklatsch trafen und damit einen Weltrekord aufstellten? Getreu Udo Jürgens‘ Hit „Aber bitte mit Sahne“ versammelten sich die Fans in 43 Kinos in ganz Deutschland zu Kaffee und Kuchen. Da es bisher so einen Versuch noch nie gab, hatte das RID Rekord-Institut eine Mindestgrenze von 1.500 Personen gesetzt, die überschritten werden musste. Die teilnehmenden Kinos der von Universal Pictures International Germany initiierten Events erhielten im Anschluss an die Kaffee-Vorstellung eine Weltrekord-Urkunde.
  • … dass es die Vorlage von „Das perfekte Geheimnis“, die italienische Komödie „Perfetti sconosciuti“ von 2016, mittlerweile auf 18 internationale Remakes gebracht hat? Mehr Neuverfilmungen eines einzelnen Films gab es noch nie. Kein Wunder, dass es das Original damit ins Guinness Buch der Rekorde schaffte. Rekordverdächtig ist außerdem, dass es Wotan Wilke Möhring laut Bild-Interview angeblich gelang, bei den Dreharbeiten sieben Tiramisus hintereinander zu verputzen. Die Komödie hat übrigens schon in der ersten Woche die Eine-Million- und nach zwölf Tagen die Zwei-Millionen-Besuchermarke geknackt und hat damit nicht nur den besten Kinostart eines deutschen Films in 2019 hingelegt, sondern auch den besten Start seit „Fack ju Göhte 3“, dem letzten Erfolgsfilm von Regisseur Bora Dadtekin.
  • … dass wir spannende Kinonews und kurioses Kinowissen auch regelmäßig auf unserer LinkedIn-Seite posten? Ihr müsst einfach nur WerbeWeischer folgen, und ihr seid in Sachen Kino-Gossip immer auf dem aktuellen Stand.
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