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Der Kinomonat Januar: Tops und Flops

Kinowerbung

Der erste Monat des Jahres 2018 ist geschafft! Ein guter Zeitpunkt also, um einen Rückblick auf das Kinoprogramm im Januar zu werfen:

Ein paar Filme, die bereits im Dezember gestartet sind, konnten auch im Januar noch einige Besucher in die Kinos locken. So zum Beispiel das Remake des Fantasy-Abenteuers „Jumanji“ aus den 90er Jahren. Dort finden sich vier High-School-Schüler in einem Videospiel wieder. Im Dschungel müssen unter anderem Dwayne „The Rock" Johnson und Jack Black gegen Nashörner und Jaguare kämpfen, um zurück in die reale Welt zu gelangen. 

Der Film von Fatih Akin „Aus dem Nichts“ konnte von seiner Golden Globe-Auszeichnung als bester ausländischer Film zu Beginn des Jahres profitieren und legte nochmal ordentlich an Besuchern zu. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das also schnellstmöglich nachholen – es lohnt sich! 

Der deutsche Filmliebling Elias M´Barek erweist sich noch immer als zuverlässiger Besuchermagnet und lockt mit dem Feelgood-Film „Dieses bescheuerte Herz“ auch über den Dezember hinaus rund 1,8 Millionen Besucher an.


Zu den Tops der im Januar gestarteten Filme gehört unter anderem der Actionthriller „The Commuter“ mit Liam Neeson. Im gewohnten Schema muss er gegen die Zeit um das Leben seiner Familie und der Zugpassagiere kämpfen und kommt damit ein weiteres Mal sehr gut bei seinem Publikum an. Der Film legte ein ordentliches Schippchen über vorheriger Prognose drauf. Satte 10 Prozent mehr Kinogänger fieberten bei "The Commuter" mit, als erwartet.

Etwas ruhiger geht es in dem emotionalen Drama „Wunder“ mit Julia Roberts und Owen Wilson zu: Sie spielen die Eltern des 10-Jährigen Jacob Tremblay (bekannt aus „Raum“), der beschließt trotz seines entstellten Gesichts eine normale Schule zu besuchen. Wer den Film noch sehen möchte, sollte die Taschentücher nicht vergessen! 

In der schwarzen Komödie „Three Billboards outside Ebbing, Missourie“ beginnt die Mutter einer ermordeten Tochter einen Kleinkrieg mit der Polizei, weil diese zu wenig für die Aufklärung des Mordes tut. Die Golden Globe-Auszeichnung und OSCAR®-Nominierungen als bester Film hat sich besuchertechnisch sehr vorteilhaft für den Film ausgewirkt, der eine sehr gute erste Woche verzeichnen konnte und hoffentlich noch viele weitere Besucher machen wird.


Eher mäßig angelaufen ist der Musical-Film „Greatest Showman“. Nach dem großen Erfolg des Musicals „La La Land“ im vergangen Jahr hätte man dem Film eigentlich mehr Potenzial zugetraut. Der Film blieb unterhalb der Erwartungen und erzielte mit 520.000 Besuchern 40 Prozent weniger Zuschauer als prognostiziert.  

In dem Film „Downsizing“ lässt sich Matt Damon auf eine Körpergröße von nur 12 Zentimenter schrumpfen. Obwohl der Film im Vorfeld viel Aufmerksamkeit bekommen hatte, haben sich bisher nur recht wenig Leute von der Sozialsatire begeistern lassen. Matt Damon und Ensemble lockten 65 Prozent weniger Besucher in die Deutschen Kinos als in der Prognose. 

In der Action-Buddy-Komödie „Hot Dog“ stehen mal wieder Till Schweiger und Matthias Schweighöfer gemeinsam in den ihren gewohnten Rollen vor der Kamera. Immerhin schauten den Film noch 290.000 Zuschauer – ein Minus von 28 Prozent gegenüber der Prognose. Bei diesen Besucherzahlen könnte Herr Schweiger über einem Neuanstrich seines Film-Konzeptes nachdenken.


Insgesamt ist der Januar besuchermäßig im Vergleich zu den Vorjahren leider nur mäßig gestartet. Etwa 20 Prozent weniger Besucher als im Vorjahr gingen hierzulande ins Kino. Hoffen wir also, dass der Februar mehr Besucher in die Kinosäle locken kann. Für das junge Publikum kommt die Fortsetzung des Pferdefilms „Wendy“ und die Realverfilmung von Ottfried Preußlers „Die kleine Hexe“. Ein paar heiße Oscar-Kandidaten, wie „Die Verlegerin“ mit Meryl Streep und Tom Hanks, „Shape of Water“ mit Sally Hawkins und „Am seidenen Faden“ mit Daniel Day-Lewis laufen an. Ebenso wie der Marvel-Film „Black Panther“, der Höhepunkt der Shades of Grey-Trilogie „Befreite Lust“ und der Film „Alles Geld der Welt“, in dem Kevin Spacey aufgrund des Skandals um seine Person nachträglich durch Christopher Plummer ersetzt wurde. Ziemlich gute Gründe mal wieder den Kinosaal aufzusuchen!


Autor: CS

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