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Deutsche Kinofilme mit Blockbuster-Potential

Kinowerbung

Es muss nicht immer der Blockbuster aus Hollywood sein: Auch deutsche Produktionen erreichen ein breites Publikum. Der deutsche Film befindet sich im Aufwind, wie die FFA-Studie der erfolgreichsten Filme des ersten Halbjahres 2018 zeigt. In den nächsten Wochen starten noch weitere deutsche Filme, die definitiv das Zeug zum Publikumsliebling haben und Marken reichweitenstarke Werbeumfelder bieten.

5,2 Millionen Besucher

Unter den besucherstärksten Filmen im ersten Halbjahr befinden sich vier deutsche Produktionen, die zusammen 5,2 Mio. Besucher ins Kino lockten – 1,6 Mio. mehr als im ersten Halbjahr 2017. „Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer“ landet mit 1,56 Mio. Zuschauern als erfolgreichster deutscher Film auf Platz sechs. „Die kleine Hexe“ und „Dieses bescheuerte Herz“ schaffen es mit Platz acht und zehn ebenfalls in die Top 10. Mit 3,27 Mio. Besuchern führt „Avengers: Infinity War“ das Ranking an, gefolgt von „Fifty Shades Of Grey - Befreite Lust“ (3 Mio.) und „Deadpool 2“ (1,83 Mio.). Insgesamt haben 31,2 Mio. Besucher (Vorjahr 35,7 Mio.) die erfolgreichsten 25 Filme im Kino gesehen, das sind knapp zwei Drittel (62 Prozent) aller Ticketverkäufe in den ersten sechs Monaten. Die vollständige FFA Studie steht unter www.ffa.de zum Download bereit.

Starkes Werbepotenzial

Werbungtreibende, die den Aufwärtstrend des deutschen Kinos noch nutzen wollen, können sich freuen, denn in den nächsten Wochen starten einige deutsche Produktionen, die in ihrer Zielgruppe definitiv Blockbuster-Potential haben: Am Nikolaustag gibt es für die jüngeren Kinogänger ein Wiedersehen mit Tabaluga, dem kleinen Drachen, der endlich auch Feuer speien möchte. Mit „Tabaluga – Der Film“ kommt das berühmte Drachen-Musical von Peter Maffay als 3D-Animationsfilm auf die große Leinwand. Ebenfalls am 6. Dezember startet „100 Dinge“, die dritte Regiearbeit von Florian David Fitz („Vincent will Meer“, „Der geilste Tag“), bei der er nicht nur hinter, sondern zusammen mit Matthias Schweighöfer auch vor der Kamera auftritt. Beide spielen zwei junge Unternehmer, die sich in 100 Tagen 100 Dinge Stück für Stück zurückholen dürfen und so nach einer Wette austesten, wie es ist, das Leben mit sehr wenig Besitz zu bestreiten.

Ebenfalls sehenswert: „Der Junge muss an die frische Luft“ (Kinostart 27. Dezember), die Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von Hape Kerkeling, der schon in frühen Jahren einen Schicksalsschlag hinnehmen musste und daraus die Kraft entwickelte, einer der bekanntesten Entertainer Deutschlands zu werden. Spannend wird es im neuen Jahr, wenn mit „Club der roten Bänder – wie alles begann“ (14. Februar) die erfolgreiche und beliebte Vox-Fernsehserie „Club der roten Bänder“ um sechs befreundete Jugendliche in einem Krankenhaus eine Vorgeschichte in Form eines Kinofilms erhält.

In „Ostwind 4 – Aris Ankunft“ (28. Februar), der vierten Fortsetzung der auf dem gleichnamigen Buch von Lea Schmidbauer basierenden Pferdefilme, geraten das Gut Kaltenbach und Mikas Hengst Ostwind in Gefahr. Doch Mika (Hanna Binke), Ostwind und das Gut erhalten unerwartet Hilfe von Ari, einer jungen, wilden Pferde-Versteherin.

Bild: Copyright Studiocanal

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