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Kinostart der Woche: 100 Dinge

Kinowerbung

Alles aus einer Hand: Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer stehen für den Film „100 Dinge“ vor und hinter der Kamera. Fitz als Autor und Regisseur, Schweighöfer als Produzent und beide gemeinsam als Hauptdarsteller. Damit bestreiten sie nach „Der geilste Tag“ (2016) ihr zweites gemeinsames Projekt. Als Vorlage hierfür dient das Verzicht-Experiment von Filmemacher Petri Luukkainen, der für seinen Dokumentarfilm „My Stuff“ all seinen Besitz weggesperrt und sich ein Jahr lang jeden Tag nur ein Teil zurückgeholt hat. Neben Schweighöfer und Fitz sind auch Miriam Stein, Hannelore Elsner und Katharina Thalbach mit dabei.

100 Tage ohne Konsum

Paul und Toni sind Freunde, Kollegen und vor allem auch Rivalen. Obwohl sie zusammen in einem erfolgreichen Startup arbeiten, müssen sie sich ständig gegenseitig herausfordern. Aus allem wird ein Wettbewerb gemacht. In einer feuchtfröhlichen Nacht erreicht der Wettstreit eine neue Dimension: All ihr Hab und Gut wird in eine Lagerhalle verfrachtet. Jeden Tag dürfen sie nur ein einziges Teil zurückholen. Ganze 100 Tage wollen sie durchhalten. Wer zuerst aufgibt, muss dem anderen seine Firmenanteile überschreiben. Eine echte Herausforderung für die beiden konsumsüchtigen Freunde. Nun stehen sie vor den essentiellen Fragen, was wirklich wichtig ist und worauf es im Leben eigentlich ankommt. Ist die Espressomaschine wichtiger als eine saubere Unterhose?

Konsumkritik und nackte Haut

In „100 Dinge“ geht es um Konsumkritik und den Überfluss in unserer Gesellschaft. Damit greift der Film ein sehr aktuelles Thema auf, verzichtet aber auf den erhobenen Zeigefinger. Schweighöfer und Fitz sind in gewohnt lustiger Manier zu sehen und machen das Thema dem Mainstream zugänglich. Damit kratzen sie nur an der Oberfläche und tun niemandem ernsthaft weh. Es bleibt also bei leichter Unterhaltung, die gleichzeitig ein klein wenig zum Nachdenken anregt. Und wie der Trailer auch schon verrät, ist auch noch viel nackte Haut zu sehen, denn die beiden müssen natürlich auch auf all ihre Klamotten verzichten.

Für alle, die überlegen, ob sie noch ein 35. Paar Sneaker brauchen.

Autor: CS

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