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Kinostart der Woche: A Star is Born

Kinowerbung

Sechs Grammys, einen Golden Globen und diverse VMAs hat sie schon in der Tasche. Nun strebt sie einen Oscar an. Eine Nominierung ergatterte sie bereits 2016 für „The Hunting Ground“. Die Rede ist von Lady Gaga, die wir nun im Film „A Star is Born“ ungeschminkt und sehr natürlich bewundern können. Ihr zur Seite steht Bradley Cooper, der nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur fungiert und mit dieser Inszenierung sein Debüt gibt.

Ein Stern geht auf

Die Geschichte von „A Star is Born“ wird in diesem Jahr nicht zum ersten Mal erzählt. 1932 wurde der Klassiker veröffentlicht. Ihm folgten Umsetzungen in den Jahren 1937, 1954 und 1976, unter anderem mit Hollywood-Größen wie Judy Garland, Barbara Streisand und Kris Kristofferson. Die Geschichte von „Ein Stern geht auf“ ist also nicht neu. Dennoch beweist Bradley Cooper bei diesem Remake Selbstsicherheit und schafft es die Geschichte eines abgehalfterten Countrysängers, der eine neue Stimme entdeckt, in die aktuelle Zeit zu transportieren. Geht hier womöglich selbst ein neuer Regie-Stern auf?

Eine rührende Liebesgeschichte

Ally (Lady Gaga) ist eine Kellnerin, die ab und an in kleinen Clubs auftritt. Der Country-Superstar Jackson Maine (Bradley Cooper) hat hingegen seine besten Zeiten schon hinter sich. Auf der Suche nach einem Drink verirrt er sich ausgerecht in die Bar, in der Ally einen Auftritt hat und ist begeistert von ihrem musikalischen Talent. Er bestärkt die junge Frau ihrer Berufung zu folgen und verschafft ihr auf einem seiner Konzerte einen großen Auftritt. Hier beginnt die steile Karriere der Sängerin, die mit dem ehemaligen Rockstar eine Liebesbeziehung eingeht. Und während der Stern von Ally stetig steigt, kämpft Jackson zunehmen mit seiner Alkoholsucht und der Eifersucht, dass sein Stern vergeht.

So nah wie möglich

Es ist eine elektrisierende und lebendige Geschichte von betörendem Ruhm, unkaputtbarer Liebe und tiefer Tragödie. Sie wird mit viel Mut und Herz erzählt. Obwohl es die vierte Verfilmung ist, hat sie ihren eigenen Look und eine eigene, stürmische, teils strahlende und teils feinfühlige Stimmung. Dass die Erzählung häufig so intim wirkt, liegt auch an der besonderen Kameraführung, die ihren Protagonisten so nah wie möglich kommt. Obwohl die Story dabei eher schlicht und banal ist, wird der Zuschauer durch die Chemie der beiden Charaktere gefesselt. Lady Gaga zeigt hier, dass sie eine ernstzunehmende Schauspielerin ist, die nicht nur eine mächtige Stimme, sondern auch viel Talent mitbringt.

Dieser Film ist für alle, die im Kino schon anfangen die Filmmusik mitzusingen!

Autor: SW

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