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Kinostart der Woche: Aladdin

Kinowerbung

Vom Zeichentrickfilm über die Musical-Bühne zurück auf die Kinoleinwand

Nachdem der Zeichentrickfilm „Aladdin“ Anfang der 90er Jahre international große Erfolge feiern konnte, bringt Disney die bekannte Geschichte nun mit einer Realverfilmung zurück ins Kino. Regie für die Live-Action-Version führte Guy Ritchie, der bereits für erfolgreiche Filme wie „Sherlock Holmes“ als Regisseur verantwortlich war. Im internationalen Cast sind viele Newcomer-Schauspieler wie Mena Massoud, in der Rolle des Aladdin, oder Naomi Scott, als Jasmin, vertreten. Das Gesicht des Dschinni hingegen ist kein Unbekanntes. Der Flaschengeist aus der Wunderlampe wird von Will Smith verkörpert.

Wenn einem Dieb das Herz gestohlen wird

Aladdin und sein Affe Abu streifen als gewiefte Diebe gemeinsam über die Basare von Agrabah, immer auf der Suche nach wertvollem Diebesgut. Eines Tages trifft Aladdin dabei auf die schöne Prinzessin Jasmin, die dem Palast gern entflieht, um sich verkleidet als normale Bürgerin unter die Bewohner der Stadt zu mischen. Bei diesem Zufallstreffen verliebt sich Aladdin unsterblich in Jasmin, die sich als Dienerin aus dem Palast ausgibt. Doch dort scheint die geheimnisvolle Frau unerreichbar für ihn.

Bei dem Versuch in den Palast zu gelangen, wird Aladdin gefasst und in den Kerker geworfen. In der ausweglosen Situation bietet ihm der hinterhältige Dschafar einen Deal an. Er verspricht Aladdin die Freiheit, wenn es ihm gelingt, die legendäre Wunderlampe aus einer Höhle zu stehlen. Doch Dschafar hat keine ehrlichen Absichten und will mithilfe der Wunderlampe die nötige Macht erlangen, um den Sultan zu stürzen und alleiniger Herrscher des Landes zu werden.

Will Smith überzeugt als witziger Dschinni

Nachdem erste Setbilder und Trailer veröffentlicht wurden, waren die Kritikerstimmen laut und Will Smiths Darstellung des Dschinni wurde vielfach durch den Kakao der Medienwelt gezogen. Gerade deshalb ist es eine besonders schöne Überraschung, dass er mit seiner Performance dem Zeichentrickoriginal bestens gerecht werden und auch bei Rap- und Tanzeinlagen überzeugen kann.

Durch authentisch, harmonische Charaktere, gut choreographierte Tänze und tolle Lieder gelingt eine stimmungsvolle Neuauflage der Geschichte, die es dem Publikum schwer macht, ruhig im Kinosessel sitzen zu bleiben.

Für alle, die den „Prinz von Bel-Air“ mal wieder in seinem Element sehen möchten.

Autor: CM

(Bild: © Disney)

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