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Kinostart der Woche: Bohemian Rhapsody

Kinowerbung

Don't stop me now

Geduld ist eine Tugend. Wir müssen uns daher leider noch bis zum Feiertag am Mittwoch gedulden, bis unser Kinostart der Woche tatsächlich auf die Leinwand kommt. Auf den Filmstart haben die Fans der legendären Rockband sicherlich ebenfalls schon länger hingefiebert. Vor circa zehn Jahren war zum ersten Mal im Gespräch, dass die Errungenschaften dieser unverwechselbaren Gruppe verfilmt werden sollen. In dieser Zeit gab es zahlreiche Änderungen im Produktionsteam und in der Besetzung. So war beispielsweise „Borat“-Star Sascha Baron Cohen ursprünglich für die Rolle des Freddy Mercury vorgesehen. Ende 2017 wurde zudem Bryan Singer („X-Men: Apocalypse“) gefeuert, da er tagelang nicht am Set erschien. Seine Arbeit führte Dexter Fletcher fort, der jedoch nicht offiziell genannt werden wird. Grund hierfür ist eine Regel der amerikanischen Regisseurs-Gilde, die besagt, dass sich nur ein Regisseur oder ein im Vorfeld bekanntes Team verantwortlicht geben darf.

Während sich Farrokh Bulsara, wie Freddy mit bürgerlichem Namen hieß, nicht mehr zu dem Projekt äußern kann, sind seine Band-Kollegen Brian May und Roger Taylor in die filmische Umsetzung als Musik-Produzenten eingebunden. Sie dürfen nochmal hautnah die Zeit miterleben, in der sich ihre Gruppe formte.

The show must go on

Im Jahre 1970 formte sich aus Sänger Freddy Mercury (Rami Malek), Gitarrist Bryan May (Gwilym Lee), Bassit John Deacon (Joseph Mazzello) und Schlagzeuger Roger Taylor (Ben hardy) die Band Queen. Durch ihre einzigartigen Songs gelang den Briten ein kometenhafter Aufstieg. Durch den beispiellosen Erfolg gerät der Frontman Freddy Mercury jedoch ins Schwanken. Sein Lebensstil gerät außer Kontrolle und er verlässt die Band für seine Solo-Karriere. Gerade noch rechtzeitig schafft er es die Band für den berühmten Auftritt vor mehr als 70.000 Zuschauern beim „Band Aid“-Konzert zu vereinen.

A kind of magic

Der Film endet mit dem Jahr 1985. Die Auseinandersetzung von Freddy mit seiner Krankheit wird nur am Rande thematisiert. Leider verstarb der Ausnahme-Musiker mit nur 45 Jahren an HIV. Uns erhalten bleibt jedoch Ramik Malek, bekannt aus „Papillon“ oder der Serie „I Robot“. Mit seiner authentischen Darstellung des Künstlers erweckt der Schauspieler mit ägyptischen Wurzeln Freddy Mercury wieder zum Leben. Hierfür nahm Malek extra Lauf- sowie Gesangstraining und trug sogar eine Zahn-Prothese, um dem Liedsänger noch mehr gerecht zu werden. Kein Wunder also, dass wir den Amerikaner fast mit dem britischen Idol verwechseln. Zwar weist der Film ein paar historische Ungenauigkeiten auf, was jedoch durch die grandiose Inszenierung und mitreißende Musik schnell vergessen ist.

I want it all

Für alle, die beim Takt von „We will rock you“ sofort mitklatschen!

Autor: SW

Bild: 20th Century Fox

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