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Kinostart der Woche: Booksmart

Kinowerbung

Highschool-Teenie-Komödie

Es wäre doch mal wieder an der Zeit für eine richtig gute und unterhaltsame Highschool-Teenie-Komödie. Und „Booksmart“ ist der ideale Kandidat dafür. Regisseurin Olivia Wilde ist bisher nur bekannt als Schauspielerin aus Serien wie „O.C., California“, „Dr. House“ oder aus Filmen wie „Cowboys & Aliens“ und „Rush“. Jetzt gibt sie mit der Highschool-Komödie „Booksmart“ ihr Regiedebüt. Die beiden Hauptdarstellerinnen sind Kaitlyn Dever und Beanie Feldstein. Beanie Feldstein ist dabei nicht irgendwer, sondern die Schwester von Jonah Hill, der u.a. mit der Highschool-Komödie „Superbad“ bekannt geworden ist. Sie tritt also in große Fußstapfen.

Pauken statt Party

Amy und Molly sind beste Freundinnen und beide überaus erfolgreich an ihrer Highschool. Statt sich ihre Zeit mit Partys und Alkohol zu vertreiben, lernen die beiden lieber für die Schule, um gute Noten für ihre College-Bewerbung zu sammeln. Immerhin wollen sie auf Elite-Colleges gehen. Am Vorabend ihres Highschool-Abschlusses müssen die beiden dann mit Erschrecken feststellen, dass nicht nur sie es auf die guten Unis geschafft haben, sondern auch ihre Mitschüler, die trotz Party-Eskapaden gute Noten geschrieben haben. In einer einzigen Nacht wollen sie nun alles nachholen, was sie während ihrer Streber-Tage versäumt haben – inklusive Drogen, Sex und Party. Eine turbulente Nacht steht ihnen bevor.

Hoch gelobt, schlecht besucht

Bei den Kritikern kam der Film bisher überdurchschnittlich gut an. In den USA lief er dennoch eher enttäuschend. Das allerdings wirklich zu Unrecht, denn dieser Film macht wirklich Spaß. Die beiden Hauptdarstellerinnen entwickeln in dem Film eine derart dynamische Energie, die sich zwangsläufig auf die Zuschauer überträgt. Man wird geradezu mit in die grandiose Partynacht hinein gesogen. Es gibt sehr viel zu Lachen und gleichzeitig ist der Film sehr liebenswürdig. Ebenfalls spannend ist der sehr offene Umgang mit der Homosexualität der Hauptdarstellerin im Film. Delta Airlines geriet damit kürzlich erst in die Schlagzeilen, weil sie eine homosexuelle Sex-Szene aus dem Film schnitten. Zu Recht gab es dafür einen Shitstorm. Man kann nur hoffen, dass das deutsche Publikum den Film mehr zu schätzen weiß.

Für alle, die es mal wieder so richtig krachen lassen wollen.

Autor: CS

(Bild: © Weltkino Filmverleih)

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