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Kinostart der Woche: Ich war noch niemals in New York

Kinowerbung

Mit den Hits von Udo Jürgens

„Ich war noch niemals in New York“ ist wohl ein Titel, mit dem fast jeder etwas anfangen kann. Udo Jürgens´ gleichnamiges Musical ist mit über sechs Millionen Zuschauern das erfolgreichste Musical aus dem deutschsprachigen Raum. Nun hat Regisseur Philipp Stölzl das Kult-Musical von Stage Entertainment mit den bekannten Hits des 2014 verstorbenen Musikers verfilmt; und das mit prominenter Besetzung: In den Hauptrollen sind Moritz Bleibtreu, Heike Makatsch, Katharina Thalbach und Uwe Ochsenknecht zu sehen.

Blinde Passagiere auf See

Für Fernsehmoderatorin Lisa steht die Karriere an erster Stelle. Doch das ändert sich, als ihr Mutter Maria aufgrund eines Unfalls im Haushalt ins Krankenhaus kommt. Die alte Dame hat bei dem Unfall ihr Gedächtnis verloren und kann an nichts anderes mehr denken, als dass sie noch niemals in New York war. Das will sie unbedingt ändern und flüchtet aus dem Krankenhaus auf ein Kreuzfahrtschiff, das nach New York ablegen will. Lisa und ihr Maskenbildner Fred schaffen es gerade noch rechtzeitig auf das Schiff. Die drei blinden Passagiere müssen für ihr fehlendes Ticket auf dem Schiff arbeiten. An Board trifft Maria auf den Eintänzer Otto, der ihr schöne Augen macht und behauptet sie zu kennen. Sie allerdings kann sich natürlich nicht daran erinnern. Auch Lisa macht Bekanntschaft mit Axel, den sie anfangs gar nicht leiden kann, doch der lässt seinen Charme spielen. Eine aufregende Fahrt in die Stadt, die niemals schläft, beginnt…

Ein bunter Musical-Spaß

Der Film ist eine kunterbunte Musical-Komödie, die in fröhlicher Schlagerseligkeit schwelgt. Der Film ist herrlich bunt und überzeichnet. Man braucht zwar ein bisschen, um sich daran zu gewöhnen, aber spätestens nach 20 Minuten ist man drin und kann den Film in vollen Zügen genießen. Die Darsteller berichten allesamt vom großen Spaß während der Dreharbeiten und das ist dem Film auch deutlich anzumerken. Katharina Thalbach verspricht: „Der Film ist wirklich gut für die Seele. Es ist eine Art Medizin.“ Auch wenn die Darsteller stimmlich nicht ganz auf der Höhe von Udo Jürgens sind, tut das dem Film keinen Abbruch. Hier wird kaum ein Zuschauer ruhig auf seinem Sitz bleiben – ein Film mit Mitschunkel-Garantie.

Für alle, die schon immer mal nach New York wollten.

Autor: CS

(Bild: © Universal Pictures Germany)

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