Kinostart der Woche: Lady Bird

Kinowerbung

In dieser Woche startet der beste Film des Jahres, zumindest wenn man der Kritiker-Datenbank "Rotten Tomatoes" glauben mag, wo der Film den Rekord für die meisten positiven Bewertungen gebrochen hat. Mit "Lady Bird" gibt die US-Schauspielerin Greta Gerwig ihr Solo-Regiedebüt. Bekannt wurde die 34-Jährige mit Filmen wie "LOL", "Freundschaft Plus" oder "Jackie". Sie selbst steht in diesem Indie-Werk jedoch nicht vor der Kamera. Stattdessen sehen wir die fantastische Saoirse Ronan als eigensinnige Christine „Lady Bird“ McPherson, die erstaunlich viele Parallelen zum Leben von Greta Gerwig durchläuft: So wurde die Hauptfigur Christine ebenfalls in Sacramento geboren, sie ging auf eine katholische Schule bevor sie zum Studium nach New York zog und ihre Mutter verdient den Lebensunterhalt als Krankenschwester. Dennoch wies Gerwig auf autobiografischen Züge ihres Werks zurück.

Herausragende Coming-of-Age-Story

Die HighSchool Schülerin Christine McPherson (Saoirse Ronan) schlägt sich mit den typischen Problemen eines Teenagers herum: Routine in der Schule, erste Annäherung an Jungs und Ärger mit der Familie. Wie so viele träumt sie davon, aus ihrer Heimatstadt Sacramento herauszukommen und ihr eigenes Leben zu führen. Am liebsten möchte sie an die Ostküste, besser gesagt nach New York, dem kulturellen Hotspot. Von diesem Traum lässt sie sich nicht abhalten, nicht von ihrer Mutter Marion (Laurie Metcalf) und auch nicht von ihren Schulnoten, die ihr bei den Colleges nicht die Türen öffnen. Es wird also ein spannendes Jahr für das Mädchen, dass sich selbst „Lady Bird“ nennt. Dafür sorgen neben ihrer besten Freundin Julie (Beanie Feldstein) auch zwei junge Männer (Lucas Hedges und Timothee Chalamet).

Greta Gerwig überzeugt als Regie führende Solisten. Die Dialoge sind absolut aufrichtig und schwungvoll. Das Ensemble mit Laurie Metcalf überzeugt durch Vielschichtigkeit und Authentizität und macht diese Dramödie zu einem originellen und witzigen Sehvergnügen. „Lady Bird“ macht daher seiner Vision des „Besten Films des Jahres“ alle Ehre und bietet ein emotionales Highlight in diesem Kinojahr.

Dieser Film ist für alle, die ihren Platz im Leben noch suchen oder schon gefunden haben!

Bild: © 2017 Universal Pictures International 

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