News

Kinostart der Woche: Midway - Für die Freiheit

Kinowerbung

Big-Budget Produktion von Roland Emmerich

Roland Emmerich ist durch Werke wie „Independence Day“ eher bekannt für futuristischen Filmstoff. Mit Midway widmet er sich diesmal einem historischen Thema. Genauer gesagt um die Schlacht um die Midway-Inseln zwischen Amerika und Japan im Zweiten Weltkrieg. Die Schlacht ist zwar weniger bekannt als die um Pearl Harbour, gilt aber als Wendepunkt im Pazifikkrieg. Emmerich ist nicht jedoch der einzig bekannte Name in dem Film; die Rollen sind u.a. Woody Harrelson, Luke Evans und Dennis Quaid besetzt, die real existierende Persönlichkeiten verkörpern. Mit einem großen Budget inszeniert Emmerich ein packendes und actiongeladenes Kriegsdrama.

Wendepunkt im Pazifikkrieg

Nach dem Überraschungsangriff der japanischen Luftwaffe bei Pearl Harbour ist die amerikanische Flotte erheblich geschwächt. Der Drang nach Vergeltung auf amerikanischer Seite ist groß. Als die US-Aufklärungsstation einen japanischen Code knackt und einen Angriff auf die Midway-Inseln entschlüsselt, ist die Vergeltung zum Greifen nah. Doch Washington glaubt nicht wirklich an die Gefahr und spricht sich gegen eine Offensive aus. Admiral Chester W. Nimitz traut allerdings seinem Instinkt und bereitet die US-Flotte auf einen Gegenangriff vor, mit dem die Japaner nicht gerechnet haben. Es kommt zum entscheidenden Wendepunkt im Pazifikkrieg.

Spannung pur

In über zwei Stunden schafft es Emmerich mit seinem Kriegsdrama eine derartige Spannung zu erzeugen, dass man als Zuschauer kaum Luft zu holen vermag. Man kann gar nicht anders als mitzufiebern, insbesondere wenn die Kamera mit im Cockpit ist. Der Film erzeugt eine enorme Bildgewalt, was nicht zuletzt einem großen Produktionsbudget zu verdanken ist.

Ein Film für alle, die Spannung gut ertragen können.

Autor: CS

(Bild: © Universum Film / Walt Disney)

Verwandte Artikel
Diskutieren Sie über diesen Artikel
Required for comment verification
0 Kommentare