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Kinostart der Woche: Monsieur Claude 2

Kinowerbung

Ein politisch unkorrektes Spektakel

Im Jahr 2014 war „Monsieur Claude und seine Töchter“ mit knapp 4 Millionen Besuchern der Überraschungshit des Jahres. Fünf Jahre später kommen Claude Verneuil, seine Frau Marie und deren vier Töchter mit einer Fortsetzung zurück auf die große Leinwand. Regisseur Philippe de Chauveron konnte auch für den zweiten Teil wieder den Originalcast versammeln.

Immer für eine Überraschung gut

Claude und seine Ehefrau Marie kommen gerade zurück von ihrer Weltreise, bei der sie die Heimatländer ihrer vier Schwiegersöhne besucht haben, denn die Töchter haben allesamt französische Einwanderer verschiedener Herkunft geheiratet. Der konservative Claude hat sich mit dieser Tatsache so langsam arrangiert, doch als plötzlich alle vier Töchter in das Herkunftsland ihrer Männer auswandern wollen, wird es ihm doch zu bunt. Kurzum lädt er alle aufs Land ein, um ihnen die Vorzüge ihrer französischen Heimat schmackhaft zu machen. Dann kommen auch noch die afrikanischen Schwiegereltern ihrer Tochter Ségoène, weil deren Tochter in Frankreich heiraten möchte – Chaos vorprogrammiert

Lockerleichtes Unterhaltungsprogramm

Der zweite Teil setzt mit seiner Handlung exakt dort an, wo der Erste aufhört. Leider schafft er es aber nicht an das Niveau des ersten Films anzuknüpfen. Die Witze wirken nicht mehr so locker und ungezwungen wie zuvor. Dennoch hält der Film einige Lacher parat und eignet sich hervorragend als leichte Unterhaltung für einen verregneten Sonntagnachmittag. In Frankreich hat die Fortsetzung bereits über 6 Millionen Besucher in die Kinos gelockt. Es bleibt abzuwarten, ob der zweite Teil auch hierzulande an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen kann.

Ein Film für alle, die es mit der politischen Korrektheit nicht ganz so eng sehen.

Autor: CS

(Bild: © Neue Visionen Filmverleih GmbH)

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