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Kinostart der Woche: Slender Man

Kinowerbung

Internetphänomen wird verfilmt

Er ist groß, schlank, gesichtslos und hat übernatürlich lange Arme sowie Beine: der Slender Man. Er ist seit Jahren ein Phänomen des Internets. Jetzt kommt er auf die große Kinoleinwand. Entstanden ist die Figur im Jahr 2009 bei einem Photoshop-Wettbewerb des Forums „Something Aweful“, bei dem Victor Surge den Slender Man erfand. Die gesichtslose Figur ging als Meme schnell viral und bekam nicht nur ein eigenes Computerspiel. Nun spielt der Slender Man die Hauptrolle in einem Kinofilm und verbreitet Angst und Schrecken.

Das Grauen erwacht zum Leben

Keiner weiß woher er kommt, keiner kann ihm entkommen. Abgesehen hat er es auf Kinder. Er dringt in ihre Köpfe ein, bis sie nicht mehr zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können und treibt sie damit in den Wahnsinn. Natürlich glauben die vier Highschool-Schülerinnen nicht wirklich an die düstere Gestalt. Während einer Pyjama-Party finden sie im Internet Hinweise auf den sagenumwobenen Slender Man. Aus einer Laune heraus beschließen sie ihn mit Hilfe eines Rituals heraufzubeschwören, nichtsahnend, dass sie das Grauen damit tatsächlich zum Leben erwecken. Als sich nach kurzer Zeit eine von ihnen merkwürdig verhält und anschließend spurlos verschwindet, bekommen sie plötzlich Angst. Ist der Slender Man vielleicht doch real?

Hype um den Slender Man

Um die Verfilmung des Internet-Phänomens wurde ein großes Geheimnis gemacht. Es gab noch nicht mal eine Presse-Vorführung. Das hat zu einem großen Hype um den Film geführt. Der Film steht allerdings unter keinem gutem Stern. Schon länger sind Differenzen zwischen den Produzenten und dem Verleih bekannt, weil der Verleih Einfluss auf den Inhalt des Films nehmen wollte. Grund ist eine Tragödie aus dem Jahr 2013, bei der zwei Mädchen versucht haben, ihre Mitschülerin zu töten, weil sie sich vom Slender Man verfolgt gefühlt haben. In Amerika läuft wohl deswegen auch nur eine stark gekürzte und abgemilderte Version des Films, bei der auch mehrere Szenen aus dem Trailer nicht mehr auftauchen. Ob in Deutschland die gleiche harmlosere Version gezeigt wird, ist aufgrund der fehlenden Pressevorführung nicht klar. Für echte Horror-Fans wäre das natürlich eine Enttäuschung. Die FSK 16 lässt aber darauf schließen, dass der Film dennoch nichts für schwache Nerven sein wird.

Autor: CS

© 2018 Sony Pictures Entertainment Deutschland

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