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Rekordjahr für Disney - und diese Blockbuster kommen noch

Kinowerbung

Blockbuster aus dem Hause Walt Disney lassen seit jeher die Kassen klingeln, doch 2019 profitiert das Kinobusiness von Disney ganz besonders. 7,67 Mrd. US-Dollar hatte Disney an den Kinokassen bis Ende Juli dieses Jahres weltweit eingenommen und legte damit bereits zu diesem Zeitpunkt das bisher umsatzstärkste Jahr eines Filmstudios hin. Der Konzern knackte damit nach nur sieben Monaten den eigenen Rekord aus dem Jahr 2016 in Höhe von 7,61 Mrd. US-Dollar. Und dabei sind Highlights wie „Die Eiskönigin 2“ und „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ noch nicht einmal gestartet.

Disney hat 2019 gefühlt im Wochenrhythmus einen Blockbuster herausgebracht, und so verwundert es nicht, dass das Unternehmen als erstes Studio überhaupt in einem Jahr fünf Boxoffice-Milliardäre weltweit hervorgebracht haben: Nach „Aladdin“ (aktuell: 1,036 Mrd. US-Dollar), „Captain Marvel“ (1,1283 Mrd. US-Dollar), „Der König der Löwen“ (1,5669 Mrd. US-Dollar) und „Avengers: Endgame“ (2,7956 Mrd. US-Dollar) hat zuletzt „Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“ mit aktuell 1,0491 Mrd. US-Dollar die weltweite Einspielmarke geknackt.

Vor allem die Superhelden von „Avengers: Endgame“ haben Maßstäbe gesetzt. Kein Film hat 2019 in Nordamerika (851 Mio. US-Dollar) und weltweit (2,78 Mrd. US-Dollar) mehr Geld eingespielt. Kein Film hat 2019 am ersten Tag (157,5 Mio. US-Dollar) und am ersten Wochenende (357,1 Mio. US-Dollar) in den USA und Kanada mehr eingespielt als „die Avengers“, die 1963 als Comic-Serie des Mavel-Verlags begannen und seitdem bei Fans als Institution gelten.

Noch mehr Filme mit Potential zum Boxoffice-Milliardär

Doch das Kinojahr 2019 ist noch nicht zu Ende, und mit „Die Eiskönigin 2“ und „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ stehen noch zwei Disney-Filme in den Startlöchern, die ebenfalls das Potential zum Boxoffice-Milliardär haben. Zuvor jedoch gibt es ab 10. Oktober mit „Maleficent – Die dunkle Fee“ ein Wiedersehen mit Maleficent (Angelina Jolie) und der mittlerweile zur Königin gekrönten Prinzessin Aurora (Elle Fanning) in den Kinos. Der erste Teil des Fantasy-Spektakels war eine der Überraschungen des Jahres 2014 und landete mit 750 Mio. US-Dollar auf einem der vordersten Plätze der einspielstärksten Filme des Jahres.

Lange sechs Jahre mussten die Fans von Anna und Elsa auf „Die Eiskönigin 2“ warten. Ab 21. November sind die Prinzessinnen und Schwestern wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Ihr neues Abenteuer führt sie gemeinsam mit Kristoff, Sven und Olaf in die tiefsten Wälder ihres Königreichs, wo sie ein uraltes Geheimnis aufdecken wollen. „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ spielte 2013 1,3 Mrd. US-Dollar ein und wurde erst in diesem Sommer von der Neuverfilmung von „Der König der Löwen“ als erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten abgelöst.

Noch drei Monate gedulden müssen sich die Star Wars-Fans, dann erscheint am 18. Dezember mit „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ Episode neun der Sternensaga in den Kinos. Die Erwartungen an Regisseur J. J. Adams sind hoch, schließlich handelt es sich bei Star Wars um das zweiterfolgreichste Filmfranchise überhaupt. Laut Disney erwartet die Fans ein fesselnder Abschluss der Skywalker-Saga, in dem neue Legenden geboren werden und die finale Schlacht um die Freiheit noch bevorsteht. Der Trailer wurde schon über 32 Mio. Mal bei YouTube angeklickt.

Nicht nur Disney kann großes Kino

Übrigens: Der einzige Nicht-Disney-Film, der dieses Jahr weltweit die Eine-Mrd.-US-Dollar-Hürde nehmen konnte, ist „Spider-Man: Far From Home“. Und auch sonst gibt es im vierten Quartal 2019 zahlreiche Film-Highlights ohne Disney-Stempel, die ihr nicht verpassen solltet. Den Anfang macht „Shaun das Schaf – Der Film: UFO-Alarm“, der am 26. September in die Kinos kommt. Ein geheimnisvolles außerirdisches Mädchen landet mit ihrem UFO auf der Farm, und für Shaun und seine Streiche eröffnen sich jede Menge neue Möglichkeiten und Abenteuer.

Am 31. Oktober starten der Animationsfilm „The Addams Family” und „Das perfekte Geheimnis”. In letzterem kommen bei einem Abendessen sieben Freunde zusammen, drei Frauen (Karoline Herfurth, Jella Haase, Jessica Schwarz) und vier Männer (Elyas M'Barek, Florian David Fitz, Frederick Lau, Wotan Wilke Möhring). Sie entschließen sich spontan für ein Spiel: Dabei legt jeder sein Telefon auf den Tisch und alles, was auf den Handys ankommt, wird mit dem Rest der Gruppe öffentlich geteilt. So werden Nachrichten und E-Mails vorgelesen und Telefonate mitgehört. Doch was anfangs als harmloser Spaß begann, artet zu einem großen Durcheinander aus.

Im Actionfilm „Jumanji: The Next Level“ (12. Dezember) mit Dwayne Johnson, Karen Gillan und Jack Black kehren die Freunde von damals in die Videospiel-Welt zurück und müssen feststellen, dass nichts mehr so ist, wie es war. Mit „Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung“ kommt am 25. Dezember eine Animationskomödie in die Kinos, in der der coole, charmante und geschickte Superspion Lance Sterling mit dem Nerd und Wissenschaftler Walter Beckett als Team zusammenarbeiten muss, um die Welt zu retten, bevor es zu spät ist.

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