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So rocken Musikfilme 2019 die große Leinwand

Kinowerbung

Oscar-Abräumer „Bohemian Rhapsody“, die umstrittene Biografie über die Band Queen und ihren Sänger Freddie Mercury, die insgesamt vier Oscars gewann, war erst der Anfang. Im Kinojahr 2019 wird auf den Leinwänden gesungen, getanzt und gerockt wie schon lange nicht mehr. Ob Biopic, Animationsfilme oder Musicals – Musikliebhaber und Kinofans kommen gleichermaßen auf ihre Kosten.

Musical-Freunde kommen ab 23. Mai 2019 auf ihre Kosten – dann nämlich startet in den deutschen Kinos die Realverfilmung des Disneyklassikers „Aladdin“. Seit Generationen verzaubern die Abenteuer von Aladdin, der Wunderlampe und der schönen Prinzessin Jasmine die Menschen. Regisseur Guy Ritchie katapultiert die Geschichte jetzt mit rasanter Live-Action und viel Musik ins 21. Jahrhundert. Mit Will Smith hat er einen temperamentvollen Flaschengeist besetzt, der jedem, der seine Wunderlampe besitzt, wie gewohnt drei Wünsche erfüllt, aber bei allen wichtigen Entscheidungen gerne ein Wörtchen mitredet.

Der Soundtrack einer ganzen Generation

Ausgefallene Sonnenbrillen, grell glitzernde Kostüme und eine ikonische Stimme, begleitet vom Klavier – Sir Elton John ist zweifellos eine lebende Legende. In seiner bereits mehr als 50-jährigen Bühnenkarriere produzierte er über 50 Alben und landete mehr als 50 Hits, die es in die Top 40 der US-Charts schafften. Doch wer ist der Mann, der mit Songs wie „Your Song“, „Rocket Man“ oder „Candle In The Wind" zusammen mit seinem langjährigen Songwriting-Partner Bernie Taupin den Soundtrack für eine ganze Generation schrieb? Die Antwort gibt es in „Rocketman“, der am 30. Mai 2019 in die Kinos kommt.

Ebenfalls sehenswert in diesem Sommer: „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“ (Kinostart: 20. Juni 2019), die wundervolle Geschichte über Mathieu, der mit klassischer Musik der Tristesse seines Vorortlebens entflieht und dessen Talent ihn bis ans Pariser Konservatorium bringt. „Yesterday“ (11. Juli) erzählt die Geschichte eines chronisch erfolglosen Musikers, der sich als einziger Mensch an die Beatles erinnert und mit ihren Songs über Nacht vom Niemand zum Superstar avanciert. In „Blinded by the Light“ (22. August) findet ein britischer Teenager mit pakistanischen Wurzeln durch die Musik von Bruce Springsteen zu sich selbst und nimmt seinen Traum, Schriftsteller zu werden, in Angriff.

Musikalisch abwechslungsreich geht es auch im Herbst weiter. Nach „Ugly Dolls“ (3. Oktober), dem musikalischen Animationsfilm zu einem der aktuell populärsten Spielzeuge, den Ugly Dolls, kommt „Ich war noch niemals in New York“ am 24. Oktober in die Kinos. In der Musical-Verfilmung mit den Songs von Udo Jürgens sticht Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg (Heike Makatsch) mit ihrer erinnerungslosen Mutter (Katharina Thalbach) als blinde Passagierin auf einem Kreuzfahrtschiff in See und erlebt eine turbulente Schiffsreise – Liebe inklusive.

Sehnsüchtig erwartet: Anna und Elsa sind zurück im Kino

„Last Christmas“ (14. November), ein in London spielender, romantischer Weihnachtsfilm, inspiriert von George Michaels Wham!-Hit, mit Emilia Clarke („Ein ganzes halbes Jahr“, „Game of Thrones“) könnte der Überraschungshit gegen Ende des Jahres werden. Keine Überraschung hingegen, sondern sehnsüchtig erwartet wird „Die Eiskönigin 2“ (21. November). Nach dem durchschlagenden Kassen- und Merchandising-Erfolg des ersten Teils „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ aus dem Jahr 2013 gibt es endlich ein Wiedersehen mit den Prinzessinnen Anna und Elsa. Ihr neues Abenteuer führt die Schwestern in die tiefsten Wälder, wo Elsa, Anna, Kristoff, Sven und Olaf die Wahrheit über das Königreich aufdecken.

Rechtzeitig zu den Weihnachtsfeiertagen beschließen mit „Cats“ (25. Dezember) und „Pavarotti“ (26. Dezember) zwei weitere musikalische Höhepunkte das Musikfilmjahr 2019. Mit „Cats“ verfilmt „Les Misérables“-Regisseur Tom Hooper das gleichnamige Andrew Lloyd Webber-Musical um ein paar singende Straßenkatzen. Neben bekannten Hollywood-Gesichtern wie Jennifer Hudson („Dreamgirls“) und Gandalf-Darsteller Ian McKellen („Herr der Ringe“) wird auch Pop-Prinzessin Taylor Swift zu sehen sein.

Und hier noch etwas für alle Klassikfans: Der italienische Opernsänger Luciano Pavarotti ist selbst denjenigen ein Begriff, die mit Opern sonst nichts am Hut haben. Im Laufe seiner Karriere brachte es der 2007 verstorbene Tenor mit seiner außergewöhnlichen Stimme zu Weltruhm. Die Musik-Dokumentation „Pavarotti“ widmet sich der Opern-Legende und nutzt für die Aufarbeitung seiner Karriere auch private Aufzeichnungen seiner Familie, Interviews und Aufzeichnungen von Live-Auftritten des Sängers.

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