Blickwinkel

Trend: Kino wird zum „Wohlfühlort“

Kinowerbung

Aufregende Dinge passieren in der deutschen Kinoszene! Allerorten erstrahlen Lichtspielhäuser in neuem Glanz, die Kinoketten UCI und CinemaxX haben in jüngster Zeit einige ihrer Kinos renoviert oder planen, in naher Zukunft in Neugestaltung und Ausstattung ihrer Häuser zu investieren. Und in Hamburg und München setzt Premium-Kino-Pionier Hans-Joachim Flebbe mit den gerade eröffneten Astor-Kinos HafenCity und Arri wieder mal Maßstäbe in Sachen Luxuskino. Mehr Kino war noch nie!

Genau das Richtige für eine gehobene Fan-Community

Dass Kinos echte „Wohlfühlorte“ sein können, an dem selbst anspruchsvollste Cineasten auf ihre Kosten kommen, hat Hans-Joachim Flebbe bereits vor Jahren bewiesen, als er seine ersten Astor-Luxuskinos entwarf – und damit genau den Nerv einer gehobenen Fan-Community traf. Kinos ohne Warteschlangen an Kassen oder Concessions, ohne übelriechende Taco-Soßen auf den Sitzen oder Mobiltelefongespräche während der Filmvorführung, kurz: Kinos ganz ohne Stress, einfach zum Wohlfühlen – das verspricht Flebbe auch in seinen neuen Astor-Kinos in Hamburg und München.

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Fast zehn Jahre nach den ersten Gesprächen wurde Ende November die Astor Film Lounge in der HafenCity in Hamburg eröffnet. Hans-Joachim Flebbe hat klare Vorstellungen davon, wie Kino heute funktioniert: höchste Standards bei der technischen Ausstattung, ausreichend Parkplätze direkt am Kino sowie Garderobe, Begrüßungsgetränk und bequeme Kinosessel mit der Möglichkeit, die Füße hochzulegen. Mit „Doorman“ und Bedienservice am Platz werden sich in der Astor Film Lounge in der HafenCity insgesamt über 50 Mitarbeiter um das Wohl der Gäste kümmern. Drei Säle hat das Kino in der HafenCity, einen großen Saal mit 235 Plätzen, einen weiteren Saal mit etwa 118 Plätzen sowie ein Club-Kino in Bibliotheksanmutung mit rund 75 Plätzen.

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Überzeugende Argumente für Filmgenuss auf großer Leinwand

Die gleichen hohen Maßstäbe wurden auch bei der Neugestaltung der Astor Film Lounge im Arri in München-Schwabing gesetzt, ebenfalls mit drei Sälen und rund 590 Plätzen. „Das traditionsreiche Filmtheater soll mit Komfort, Service und bester Bild- und Tontechnik im Wettstreit mit den Home-Entertainment-Angeboten wie Netflix oder Amazon die Besucher vom Filmgenuss auf der großen Leinwand im Kino überzeugen, in einer entspannten, stressfreien Atmosphäre“, betonte Flebbe anlässlich der Eröffnung Anfang Dezember. Das Arri imponiert unter anderem durch einen Kinosaal mit fast 12 Metern Höhe und einer der größten Leinwände Münchens mit 8,60 Metern Höhe und über 20 Metern Breite.

Auch technisch präsentieren sich die neuen Astor-Kinos auf allerhöchstem Niveau: In der Aster Film Lounge in der HafenCity gibt es 4K-Laser-Projektion in allen Sälen sowie in den zwei großen Sälen das moderne Soundsystem Dolby Atmos („3D für die Ohren“). Das Astor im Arri bietet ebenfalls Laser-Projektion in allen Sälen, in Saal 1 steht mit dem ersten 6P-Laser-Projektor der leistungsstärkste Projektor Süddeutschlands bereit, zudem ein Dolby Atmos-Soundsystem mit 80.000 Watt. Für besondere Anlässe besteht im größten Saal zudem die Möglichkeit, 70-Millimeter-Filme auf die Leinwand zu projizieren.

Premium-Häuser werten das gesamte Umfeld Kino auf

Flebbe ist davon überzeugt, dass derartige Premium-Kinos künftig immer stärker von Werbungtreibenden genutzt werden, um Marken individuell und innovativ zu inszenieren. Denn die Premium-Kinos werden von einem erwachsenen, anspruchsvollen Publikum besucht – und wenn Unternehmen diese Zielgruppen erreichen wollen, haben sie in derartigen Luxus-Häusern nur geringe Streuverluste.

Flebbe zeigte sich bereits vor zwei Jahren im Gespräch mit WerbeWeischer davon überzeugt, dass diese Art Lichtspielhäuser dazu beiträgt, das Umfeld Kino insgesamt aufzuwerten: „Wir holen erwachsene Filmfreunde aus dem TV-Sessel wieder ins Kino“, glaubt Flebbe und prognostiziert: „Falls noch mehr Premium-Kinos entstehen oder die Multiplexe auf- beziehungsweise umgerüstet werden, ändert sich das Ansehen der gesamten Branche. Und das kann dem Kino allgemein nur guttun.“

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