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Wieder eine Disney-Prinzessin mit Vorbildcharakter

Kinowerbung

Am 28. November 2013 erschien der Film „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ in den deutschen Kinos. Schnell wurde der 53. Animationsfilm aus dem Hause Disney zum Publikumsmagneten. Insgesamt konnte das Abenteuer um die Schwestern Anna und Elsa knapp 5 Millionen Besucher in die Filmtheater lockte. Die breite Anhängerschaft von damals ist inzwischen sogar noch gewachsen und hat gerade in den jüngeren Generationen zahlreiche Fans gewonnen.

Die Eiskönigin als Promi

Die Fanpage des Films wurde auf Facebook von gut 23,6 Mio. Personen geliked. Wenn man in den sozialen Medien nach „Eiskönigin“ oder „Elsa“ sucht, trifft man auf Duzende von Fanpages und Seiten, die der Disney-Figur gewidmet sind. Inzwischen kann man diverse Merchandise-Produkte, die sogar bei denjenigen beliebt sind, die den Film nicht gesehen haben, käuflich erwerben. Im August 2017 feierte zudem die Musical-Inszenierung des Films am Broadway seine Premiere. Für die Filmfans hält das Musical eine Überraschung bereit, denn der liebenswerte Bursche Kristoff – im Film eher nordisch anmutend – wird von dem Afroamerikaner Jelani Alladin gespielt.

Frozen 2 erscheint 2019

Nun könnte Disney erneut Mut beweisen und in der Fortsetzung ihres eisigen Kultfilms ihrer Hauptfigur Elsa eine Freundin zur Seite stellen. Ursprünglich sollte es keinen zweiten Teil des Films geben. Die beiden Regisseure, Jennifer Lee und Chris Buck, hatten die Geschichte als abgeschlossen betrachtet und waren an einer Fortführung eigentlich nicht interessiert. Dann entschlossen sie sich, dass es wohl doch mehr zu erzählen gibt und arbeiteten nun Frozen 2 aus.

Bekommt Elsa eine Frau zur Seite?

Exakt sechs Jahre nach Kinostart des ersten Teils dürfen die Menschen Frozen 2 auf der Leinwand bewundern. Parallel geistern vielfach Fan-Theorien durch die Netzwerke, ob Elsa nun tatsächlich lesbisch wird und statt eines Traumprinzen vielleicht eine Traumprinzessin findet. So gibt es bereits eine Initiative unter dem Hastag #GiveElsaAGirlfriend, die Disney zur Umsetzung dieser Phantasie bewegen soll. Ganz abwegig scheint dies nicht zu sein, denn Regisseurin Lee merkte in einem Interview mit der Huffington Post an: „I love everything people are saying [and] people are thinking about with our film ― that it’s creating dialogue, that Elsa is this wonderful character that speaks to so many people. It means the world to us that we’re part of these conversations.“

Ob der Titelsong „Let It Go“ also wirklich als Outing der Eiskönigin verstanden werden kann, oder der Song weiterhin nur als Hymne der LGBT-Bewegung dient, wird sich erst im November nächsten Jahres zeigen.

Autor: SW

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