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„Wir können Hauptstadt“: Berliner Polizei wirbt im Kino

Kinowerbung

Image verbessern, mehr Anerkennung in der Bevölkerung schaffen – und gleich auch noch das Recruiting ankurbeln: Die Berliner Polizei hat sich bei ihrer aktuellen Kampagne „Wir können Hauptstadt“ hohe Ziele gesetzt. „Wir wollen zeigen, wer wir sind und was wir leisten“, sagt die Polizeipräsidentin. Kein Wunder, dass sie für die neue Imagekampagne auch das emotionsstarke Bewegtbildmedium Kino wählt.

Der 40-sekündige Imagefilm der Berliner Polizei zeigt zahlreiche kurze Szenen, in denen die Vielfalt der polizeilichen Arbeit deutlich wird: Neben dem Streifendienst und der Verkehrslenkung sowie Einsätzen bei Demonstrationen gibt es eine Fahrradstaffel, ein Spezialeinsatzkommando (SEK), die Wasserschutzpolizei und natürlich die Kriminalpolizei. Auch werden Szenen bei der Begleitung von Fußballspielen oder von der Sicherung von Staatsbesuchen eingeblendet, dazu kurze Slogans wie „Kann 1. Mai“ oder „Kann Schnee“ (parallel zu Bildern von einem Kokainfund ...). Zu sehen ist der Spot in den kleinen Sälen großer Kinos in Berlin – zum Beispiel im UCI am Mercedes-Platz, im Zoo Palast oder im Cinemaxx am Potsdamer Platz.

Respekt durch Auftritt echter Kollegen

Neben dem Film kommen auch acht Plakatmotive in der Hauptstadt zum Einsatz. Darauf zu sehen sind Portraits echter Polizistinnen und Polizisten – in Verbindung mit Slogans wie „Kann See. Kann Spree.“, „Kann Tatort. Kann vor Ort.“ oder „Kann Zehnfinger. Kann Langfinger.“

Mit der Kampagne will die Berliner Polizei für mehr Anerkennung und Ansehen in der Bevölkerung werben. Zugleich soll die Imagekampagne „Wir können Hauptstadt“ erreichen, dass sich junge Menschen für die Arbeit als Polizist interessieren und bewerben, so Polizeipräsidentin Barbara Slowik.

Durch den Auftritt der Kollegen solle der Respekt vor der Polizei gesteigert werden, um auch Gewalt gegen Polizeiangehörige zu senken, so Slowik. „Nur wer sich selber ernst nimmt, wird ernst genommen.“ Das widerspreche keineswegs dem Auftreten als zugewandte Bürgerpolizei. Die Plakat- und Kinokampagne soll jedoch nicht nur nach außen zeigen, „wer wir sind und was wir leisten“, so die Polizeipräsidentin. Die Kampagne solle auch nach innen wirken und das Selbstbewusstsein der Polizisten stärken.

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