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Endgegner Kinomarkt Q3: Solide aber keine Rekorde

Regionale Vermarktung

Die vielen eher durchwachsenen Wochenenden im dritten Quartal ließen es bereits ahnen: das Wachstum im deutschen Kinomarkt hat sich zwischen Juli und September abgeflaut. Wie aus der von „ComScore“ heute vorgelegten vorläufigen Auswertung hervorgeht, konnten zwischen dem 1. Juli und 30. September 2017 insgesamt 25.457.477 Besucher gezählt werden, die für Ticketumsätze in Höhe von 215.202.330 Euro standen.

Diese Zahlen stehen für ein Minus von 2,0 bzw. 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Anders ausgedrückt: Das dritte war das bislang schwächste Quartal des laufenden Jahres. Im Fünf-Jahres-Vergleich waren es die zweitschlechtesten Werte nach 2013, als in den drei Bilanzmonaten 25.188.074 Besucher und 194.337.264 Euro Boxoffice gezählt wurden. Entsprechend der Rückgänge hat sich auch das Wachstum gegenüber dem Vorjahr nach neun Monaten abgeflacht.

Stand laut der ComScore-Flash-Ergebnisse zum Halbjahr noch ein Plus von 7,9 Prozent nach Umsatz und fünf Prozent nach Besuchern zu Buche, belief sich der Vorsprung Ende September noch auf 4,6 bzw. 2,7 Prozent. Unter dem Strich weist die Zwischenbilanz 83.148.959 Kinogäste (oder rund elf Prozent weniger als zum selben Zeitpunkt im Rekordjahr 2015) und 722.516.933 Euro Gesamtumsatz aus. Dies stellt im Fünf-Jahres-Vergleich den zweibesten Zwischenstand dar und liegt um 6,8 Prozent hinter dem Resultat 2015.

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