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Tschüss TV?

Regionale Vermarktung

Während viele Bewegtbildmedien die Auswirkungen der zunehmend fragmentierten Mediennutzung zu spüren bekommen, ist das Medium Kino auch im vierten Quartal dieses Jahres erfolgreich aufgestellt; sowohl bei Besucherzahlen wie auch bei den Werbe- Einbuchungen.

Geht da noch was im Kino?

Für das Medium Kino ist es überhaupt keine Schreckensmeldung: Der Horrorfilm „Es“ lockte allein am zweiten Wochenende Anfang Oktober über 570.000 Fans in die deutschen Kinos, womit die Stephen King-Verfilmung bereits zum damaligen Zeitpunkt bei fast 2,2 Millionen Besuchern in Deutschland lag. Auch andere Blockbuster wie „Blade Runner 2049“, „Cars 3 – Revolution“ oder „The Lego Ninjago Movie“ lassen im Oktober kräftig die Kinokassen klingeln. Alles gut also im Bewegtbildgeschäft?

TV verliert an Würze

Nicht überall: Die zunehmende Fragmentierung der Mediennutzung macht so manchem Bewegtbildkanal zu schaffen. So klagen einige Bewegtbildvermarkter, dass das Geschäft in diesem Jahr deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt – gerade TV ist hier betroffen. Das Medium Fernsehen stagniert im Zeitraum Januar bis September 2017 laut Nielsen bei einem minimalen Plus von 0,3 Prozent bei den Bruttowerbeinvestitionen gegenüber dem Vorjahr. Kino dagegen legt deutlich zweistellig zu: 19,9 Prozent mehr Werbespendings registrieren die Nielsen-Analysten im gleichen Zeitraum für das Premium-Medium Kino.

Bei Kino sind negative Auswirkungen eines sich wandelnden Nutzungsverhalten also nicht zu spüren – im Gegenteil: Auch im vierten Quartal dieses Jahres stehen reichlich Filmstoffe und Blockbuster auf dem Programm, die das Potenzial für neue Rekorde haben – etwa „Fack ju Göthe 3“ „Thor – Tag der Entscheidung“ oder „Star Wars – The Last Jedi“, um nur drei der vielen Filmhighlights in den kommenden Wochen zu nennen. Und auch auf Seiten namhafter Werbekunden steht das Premium-Medium Kino fest auf der Agenda, wenn es darum geht, den Bewegtbildmix besonders hochwertig und nachhaltig wirkungsstark zu komplettieren. Gleiches gilt auch für die vielen lokalen und regionalen Werbekunden in Deutschland.


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