Oberwasser

10 Fragen an Tony Petersen

Trends und Innovationen

In unserem Format „Oberwasser“ nehmen wir uns die Zeit, mit Entscheidern sowie Spezialisten aus der Kommunikationsbranche zu sprechen und ihnen auf den Zahn zu fühlen. In Oberwasser werden substanzielle Insights zum Business und der Branche geliefert, von denen, die es genau wissen, wie Tony Petersen.

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Name: Tony Petersen

Alter: 72

Job / Firma: vorst. Produzentenall., Sektion Werbung

Mein Corona-Skill (Dinge, die ich während Corona gelernt habe): Die Gemütslage von Menschen mit Mund-Nasen-Schutz nur aus den Augen abzulesen.

10 Fragen an Tony Petersen

1) Auf welcher Plattform hat man dich während des Lockdowns am meisten gefunden und welcher Content hast du dort konsumiert?

Süddeutsche, Netflix, zdf etc. Content: Unorthodox, Ozark oder Little fires everywhere

2) Wie bleibst du trotz Distanz beruflich und privat in Kontakt?

Familienzusammenkünfte, Zoom-Konferenzen oder E-Mail

3) Seit Corona ist kein Tag wie der andere und Entscheidungen, die du gestern getroffen hast, sind heute schon wieder egal. Wie motivierst du dich dennoch jeden Tag aufs Neue?

Das Leben war und ist ein Abenteuer – und wird es bleiben.

4) Wie wird die Corona-Krise dein Arbeitsumfeld langfristig beeinflussen?

Unmöglich vorherzusagen.Wir haben Beete in unserem Garten angelegt, das bleibt.

5) Glaubst du, Deutschland hat Corona gebraucht, um den digitalen Wandel voranzutreiben?

Leider ja.

6) Wer ist dein „hidden Champion“ in der Corona Krise?

Trampel-Donald. Als er die Maske aufsetzte, war er enttarnt.

7) Ist Corona für dich noch das bestimmende Thema oder sind Themen wie #blacklivesmatters, Trump oder der nächste Mallorca Urlaub wichtiger?

Das wichtigste Thema kommt jetzt wieder nach vorne auf die Agenda: Umwelt.

8) Glaubst du, Corona hat dich und uns alle kritischer gemacht? (Demos auf den Straßen, Facebook Kritik etc.

Wer bereits '68 demonstriert hat, braucht keine Impulse, um kritisch zu bleiben.

9) Glaubst du, Marken / Firmen müssen jetzt auf diese Themen reagieren oder sollten sie es lieber ignorieren?

Marken sollten immer im Dialog sein mit ihren Kunden. Themen vorleben oder aufnehmen.

10) Dein Tipp, um Oberwasser in Zeiten von Corona zu behalten

Eschatologisch denken, also vom Ende her. Dann wird alles gut. Oder auch nicht.

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